Es war eine Herausforderung der ganz besonderen Art: Innerhalb von 36 Stunden sollte eine 81.000 m² große alte Start- und Landebahn aus Beton schnell und präzise abgefräst werden – die Wirtgen Kaltfräsen schafften es in einer Rekordzeit von gerade mal 18 Stunden. 24 Stunden später war die neue Start- und Landebahn auf dem Airbus-Gelände in Hamburg-Finkenwerder komplett saniert.
Eine Flotte von 13 Wirtgen Kaltfräsen arbeitete im Akkord, um die 1,8 km lange und 45 m breite Start- und Landebahn 6 cm tief abzufräsen. Zunächst wurde in Längsrichtung ein 10 m breiter Streifen herausgefräst. Anschließend stellte das Bauteam die Kaltfräsen in Formation auf, um die verbleibende Fläche Bahn für Bahn quer zur Fahrbahn zu fräsen. Es entstand ein Fräsbild, dessen Struktur eine perfekte Verzahnung der gefrästen Betonbahn mit der neuen Asphaltschicht garantierte und so eine optimale Grundlage bildete, um später den hohen Schubkräften der Flugzeuge beim Beschleunigen und Abbremsen der tonnenschweren Maschinen standhalten zu können.
Nachdem die abgefräste Fläche gesäubert war, konnte der Einbau des Asphalts folgen. Die zwei Vögele Straßenfertiger Super 2100 und Super 2500 bauten insgesamt 12.000 t Asphalt auf die Fläche ein. Dabei stellte der mobile Vögele Beschicker MT 1000-1 einen kontinuierlichen Materialfluss sicher. Im Anschluss gingen 12 Hamm Walzen vom Typ DV 8 mit Oszillation ans Werk, verdichteten die eingebaute Asphaltschicht und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur Belastbarkeit der neuen Start- und Landebahn.
Der reibungslose Ablauf der Fahrbahnsanierung beeindruckte auch den Projektleiter: „So ein Großeinsatz kommt auch bei uns nicht alle Tage vor. Eine logistische Herausforderung, die wir gemeinsam mit der Wirtgen Group perfekt meistern konnten.“
Die Baustelle: Airbus-Flughafen Hamburg-Finkenwerder, Deutschland
Einbaudaten
Gesamtfläche: 81.000 m²
Länge: 1,8 km
Breite: 45 m
Frästiefe: 6 cm
Material: 12.000 t Asphalt
Maschineneinsatz