Abschließende Maßnahme im Straßenbau ist die Verdichtung, mit der eine hochwertige Oberflächenstruktur geschaffen werden soll. Welche Faktoren müssen bei der Asphalt-Verdichtung berücksichtigt werden? Welchen Einfluss können beispielsweise die Lage der Straße oder die Temperatur bei der Asphalt-Verdichtung auf die Verdichtungsarbeiten haben?
Das Ziel der Verdichtung von Asphaltbelägen ist die Herstellung einer möglichst ebenen und standfesten Fahrbahn. Damit erhöhen sich zugleich die Verkehrssicherheit und der Fahrkomfort. Die Verdichtung soll eine gleichmäßige, möglichst griffige Fahrbahnoberfläche herstellen und die einzelnen Asphaltschichten dauerhaft fest miteinander verzahnen. Die einzelnen Gesteinskörner verspannen bei der Verdichtung mit Walzen untereinander so stark, dass eine hohe Standfestigkeit, eine hohe Verschleißfestigkeit sowie eine dauerhafte Ebenheit erzielt werden kann. Walzen reduzieren den Hohlraumgehalt. Dadurch ist der Asphalt resistenter gegen Beanspruchungen und länger haltbar.
Welches Mischgut wird verdichtet und wie dick sind die einzelnen Lagen? Wo wird verdichtet? Auf einer Autobahn, in einem Wohngebiet, auf einer Brücke? Davon hängt ab, welcher Walzentyp zum Einsatz kommt. In welcher Breite und Geschwindigkeit baut der Fertiger ein? Davon hängt ab, wie viele Maschinen zur Verdichtung eingesetzt werden.
Walzen sind schwere Straßenbaumaschinen, die den heißen und somit noch formbaren Asphaltbelag verdichten. Damit sie der neuen Asphaltfläche keinen Schaden zufügen, dürfen sie beim Verdichtungsprozess niemals zum Stehen kommen. Der Maschinenwartung kommt deshalb besondere Bedeutung zu. Vorab muss kontrolliert werden, ob die Bandage sauber ist, ob Treibstoff und Motoröl ausreichend vorhanden sind und ob genug Wasser für die Berieselung der Bandagen im Tank ist.
Grundsätzlich gilt: Je höher die Temperatur des eingebauten Mischguts, desto besser gelingt die Verdichtung. Es gibt aber keine allgemeingültigen Walztemperaturen. Der günstige Temperaturbereich ist vielmehr abhängig von der Mischgutzusammensetzung, der Belagsdicke und der Bindemittelsorte.
Der geübte Walzenfahrer beginnt an den Anschlüssen – beispielsweise den Quernähten zur alten Bahn – mit der Verdichtung. Von dort ausgehend walzt er entlang der Fahrbahnkante, wobei in Kurven die Bahn mit dem kleinsten Radius zuerst bearbeitet wird. Es folgt ein weiterer Übergang, der dem Andrücken des Belages dient. Bei der folgenden Hauptverdichtung kommt bei den meisten Anwendungen die dynamische Verdichtung zum Einsatz. Dabei werden die Bandagen in horizontale (Oszillation) oder vertikale (Vibration) Schwingung versetzt, wodurch sich die Verdichtungswirkung signifikant erhöht. Abschließend wird die Fahrbahn oder Asphaltfläche „glattgebügelt“. Dieser letzte Übergang des Walzschemas schafft eine perfekte Oberflächenstruktur.
Die wendigen kleinen Tandemwalzen mit Einsatzgewichten von 1,4 bis 4,2 Tonnen überzeugen unter anderem durch ihre hohe Verdichtungskraft.
Die Tandemwalzen der DV-Serie bieten durch das Freisichtkonzept mit Panoramakabine eine einmalige Sicht auf die Bandage und das Baustellenumfeld.
Idealer Mix aus statischer und dynamischer Verdichtung: die Kombiwalzen von Hamm, hier eine Walze aus der HD-Serie.
Die Gummiradwalzen sorgen durch die Knet- und Walkwirkung für perfekten Porenschluss und eine optimale Oberfläche der Deckschichten.
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